45', ZDF, 2011

Buch und Regie: Alexander Berkel
Regie Inszenierungen: Christoph Wermke, Florian Dietrich
Kamera: Anthony Miller
Oberbeleuchter: Christian Mansmann
Ausstattung: Torsten Haubold, Sven Knauth; Kostüm: Manuela Samson
Produktion Inszenierungen: Sascha Lienert
Produzent Inszenierungen: Florian Hartung
Redaktion: Stefan Mausbach
Leitung: Guido Knopp

Geheimnisse des Dritten Reichs:
Hitler und das Geld

Die von Hitler selbst gestrickte Legende vom asketischen, opferbereiten, selbstlosen "Führer" im Dienste seines Volkes, der sogar auf sein Gehalt als Reichskanzler verzichtet habe, ist so langlebig wie falsch. Der NS-Agitator verfügte viel früher und umfassender über Geldquellen, als noch lange nach dem Ende der NS-Zeit angenommen. Er hatte mächtige Gönner, nicht nur im In-, sondern auch im Ausland. Ohne Korruption, Willkür und mächtige verheimlichte Geldgeber wäre Hitlers Weg zur Macht nicht vorstellbar gewesen.

Schon zu Beginn seiner "Karriere" verfügte Hitler über genügend Einkünfte - wohlhabende Spender aus der Industrie finanzierten ihn heimlich. Als er an der Macht war, schien der Geldstrom kein Ende mehr zu nehmen: Acht Millionen Reichsmark flossen als Tantiemen für sein Buch "Mein Kampf" - das Machwerk wurde vom Staat als Geschenk an alle Neuvermählten überreicht, zudem kassierte er ab 1934 für beide Ämter Vergütungen.

Heute lässt sich nachweisen, wie ungeniert sich Hitler bediente und bedient wurde. Als er 1945 Selbstmord beging, war er ein schwerreicher Mann.
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