45/52' ZDF, ARTE 2017

Buch und Regie: Annette Baumeister
Kamera: Johannes Straub
Schnitt: Sebastian Schmidt
Grafik: Claudia Collasch
Produktion: Frauke Wolf (ZDF), Sascha Lienert,
Marie-Kristin Wolff (Februar Film)
Produzent: Florian Hartung
Redaktion: Johanna Kaack, Michael Renz (ZDF), Reinhart Lohmann, Martin Pieper (ARTE)

GEFANGEN IM KREML.
DIE RUSSISCHEN FIRST LADIES


Sie stehen an der Seite mächtiger Männern. Sie werden im Kreml versteckt, erniedrigt und kalt gestellt. Brechen sie aus, riskieren sie ihr Leben. In „Gefangen im Kreml“ schildert Annette Baumeister das Leben der russischen First Ladies. In ihnen spiegeln sich 100 Jahre russische Geschichte: Revolution und Hoffnung, Angst und Willkür, Freiheit und Unterdrückung.

Als 1917 die Revolution Frauen den Männern gleichstellt, ist die Sowjetunion das fortschrittlichste Land der Welt. Frauen dürfen wählen, studieren und in die Politik gehen. Allen voran Nadeschda Krupskaja, die Ehefrau und Kampfgefährtin des Revolutionsführers Lenin. Doch mit Stalin verschwinden die Frauen im Kreml von der Bildfläche. Der Diktator entmachtet Krupskaja, seine Ehefrau Nadeschda Allilujewa darf nicht mehr öffentlich auftreten. Sie vereinsamt und stirbt schließlich unter mysteriösen Umständen im Kreml.

Auch den anderen Kremlfrauen verordnet Stalin ein traditionelles Lebensmodell, das bis heute gilt. Während gewöhnliche Russinnen zur Arbeit gezwungen werden, müssen sie zuhause bleiben. So auch Nina Petrowna, Lebensgefährtin von Nikita Chruschtschow und Viktoria Breschnewa, Ehefrau von Leonid Breschnew. Beide geben zugunsten der Karriere ihrer Männer den Beruf auf. Damit ebnen sie ihnen den Weg an die Staatsspitze. Fügt sich eine Frau nicht Stalins Diktat, riskiert sie ihr Leben.
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