45', ZDF, 2010

Buch und Regie: Annette Baumeister, Florian Hartung
Producer: Karin Losert
Kamera: Roland Dietl, Yannis Kopsias
Schnitt: Marc Accensi
Produktion: Nick Strobl
Produzent: Florian Hartung
Redaktion: Ursula Nellessen, Annette Tewes
Leitung: Guido Knopp


Königliche Hochzeiten
Spanien und das Leid der Liebe

Kronprinz Felipe und seiner Braut Letizia waren die nervenaufreibenden Diskussionen der letzten Monate deutlich anzumerken, als sie am 22. Mai 2004 vor den Altar traten. Die nicht standesgemäße Liaison hatte im Vorfeld der Trauung zu großen Irritationen geführt. Eine solche Verbindung würde die Magie der Monarchie beschädigen, meinten Kritiker. Doch Felipe, der begehrteste Junggeselle seiner Zeit, hatte seine Wahl unbeirrt getroffen: Eine Journalistin aus dem Volk mit dem Makel, geschieden zu sein.

Dabei hatte es in der Geschichte des spanischen Königshauses schon immer Kronprinzen und Kronprinzessinnen gegeben, die sich ihre Partner selbst aussuchten. Isabella I., Gründerin des spanischen Weltreiches, ließ sich 1468 mit gerade 17 Jahren von ihrem Auserwählten Ferdinand, dem zukünftigen König von Aragon, einen Heiratsantrag unterbreiten, ohne ihn je gesehen zu haben. Schon ein Jahr später gaben sie sich das Ja-Wort.

Bevor Juan Carlos mit Sofia, der Tochter des griechischen Königs, den Bund der Ehe schließen konnte, bedurfte es sensibler Verhandlungen der Diplomaten des Vatikans, und sogar der Papst hatte persönlich vermittelt. Nach der Hochzeit lebte das junge Paar jahrelang unter Aufsicht des Diktators. Mit äußerster Disziplin und großem Geschick meisterte es die schwierige Zeit.
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