Dokumentation, 4 x 45', ZDF/ZDFinfo

DAS MINISTERIUM FÜR STAATSSICHERHEIT.
MYTHOS UND WAHRHEIT

1950, ein Jahr nach der Gründung der DDR, entsteht das Ministerium für Staatssicherheit. Über Jahrzehnte entwickelt es sich bis zu einem der großen Arbeitgeber der DDR. Beim Mauerfall sind dort über 91.000 Hauptamtliche beschäftigt, die rund 189.000 inoffizielle Mitarbeiter führen. Neben der Zentrale in Berlin gibt es über zweihundert Kreisdienststellen, in jedem Bezirk eine Verwaltung, eine Hochschule, 17 Untersuchungshaftanstalten und unter den Hauptamtlichen ein eigenes, 11.000 Mann starkes Wachregiment. Ein Imperium – Geheimpolizei und Nachrichtendienst in einer einzigen Organisation. Fast 40 Jahre lang gibt dort ein Mann den Takt an: Erich Mielke.

Die Dokumentation ist die Anatomie dieses Apparates. Enzyklopädisch zeigt sie die Aufgaben der einzelnen Haupt- und Unterabteilungen, ohne auf Einzelaspekte zu fokussieren.

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