Dokumentation, 30', MDR 2018

DER STAUSEE HOHENFELDEN

Majestätisch zieht der Greifvogel seine Runden über den Wipfeln des Willroder Forstes. Tief unten brechen sich glitzernde Sonnenstrahlen auf den Wellen des Stausees Hohenfelden. Das Gewässer wurde in den 70er Jahren angelegt – und zieht seitdem Urlauber und Naturfreunde an.

Umweltschützern ist es zu verdanken, dass die Wasserqualität inzwischen hervorragend ist. Das war nicht immer so. In den Siebziger Jahren haben Anwohner im Stausee asiatische Graskarpfen ausgesetzt. „Die waren viel zu groß für dieses Gewässer, haben alles gefressen, was im See wuchs“, berichtet ein Mitarbeiter des Umweltamtes. Damit fehlte dem Wasser die natürliche Filteranlage, der See wurde zu einer stinkenden Algenbrühe – und die Touristen blieben aus. „Inzwischen haben wir die Karpfen aber alle rausgefischt und den See mit kleineren, einheimischen Fischen besiedelt“.

Ist es auch weiterhin möglich, dem See als Naturbiotop und als Freizeitanlage gerecht zu werden. Natur und Mensch im Einklang - kann das hier funktionieren?

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