Kino-Dokumentarfilm, 90 min.

WÄCHTER DES WIDERSTANDS

Guatemala. Seit der Unabhängigkeit 1821, ein Land geprägt durch Diktatur, Machtmissbraucht und Gewalt. Ein Land, in dem bis vor 24 Jahren ein Bürgerkrieg tobte. Bis heute führen die Spuren der Vergangenheit – geprägt von systematischer Ermordung und Unterdrückung – zu einem kollektiven Trauma bei der indigenen Bevölkerung. Die Gewalt ihnen gegenüber zeigt sich heute nicht mehr so offensichtlich wie einst, als sich die Flüsse des Hochlands rot vor Blut färbten und ein Massengrab nach dem anderen ausgehoben wurde. Doch sie bleibt immer noch alltäglich und genauso real.

Jedes Jahr werden hunderte Angriffe auf Menschenrechtsaktivisten in Guatemala verübt. Dabei werden diese Gewalttaten aufgrund wirtschaftlicher Interessen vom Staat selten verurteilt. Der letzte Präsident Jimmy Morales kritisierte 2018 in einer öffentlichen Ansprache die Arbeit der Widerstandskämpfer und löste somit sogar eine Mordwelle an Aktivisten aus, die zu keinen Konsequenzen für die Täter führte.

Viele Konflikte entstehen heute nicht nur zwischen den Machthabern und den indigenen Bürgern, die den Großteil der Bevölkerung ausmachen. Internationale Konzerne und ihre Interessen an Bodenschätzen führen verstärkt zu Rivalitäten innerhalb der indigenen Gruppierungen.

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