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Lady Kalaschnikow

Mit Abos für Zeitungen und Versicherungen und mit Gewinnspielen machen Unternehmen in Deutschland Rekord-Umsätze. Nicht alle der Geschäfte sind seriös. Zahlreiche Verträge werden erschlichen, die Unterzeichnenden hinters Licht geführt. Einige der Firmen sind schon seit den 90er Jahren im Geschäft. Sie nötigen sogenannte Drücker damals, an der Haustür Verträge für Abos unterschreiben zu lassen. Schaffen sie das nicht, werden sie gepeinigt oder sogar vergewaltigt.

LADY KALASCHNIKOW ist die Geschichte von Verachtung und Unterdrückung. Sie führt von heute zurück ins Milieu der „Drückerkolonnen“. Zu zwei Frauen, die von ihren Bossen drangsaliert und misshandelt werden. Die in ihrer Welt langsam aufsteigen und schließlich selbst zu Täterinnen werden. Sie bringen ihren ehemaligen Chef um und foltern und ermorden lustvoll einen weiteren Mann, der ihre Befehle nicht befolgt. Es ist ein Blick in die Schattenseiten einer Welt, in der es nur oben und unten gibt und die die Schwäche und Bedürftigkeit von Menschen ausnutzt, um mit deren Hilfe Kunden anzuwerben. Es ist die Welt der modernen Sklaverei.

Gesellschaft

3 x 30 Min, SWR, ARD-Mediathek

2025

  • Buch: Kim Schibilla
  • Regie: Judith Voelker
  • Regie Inszenierungen: Judith Voelker
  • Producer: Fabio Mauro
  • Mitarbeit: Friederike Wünscher
  • Kamera: Marc Riemer
  • Kamera Inszenierungen: Marc Riemer
  • Kameraassistenz: Henry Wein
  • Ton: Dennis Gross, Luca Schliefer, Mohammad Alzamel
  • Requisite: Judith Prollius
  • Kostüm: Johanna Schraut
  • Maske: Christina Zabel
  • Oberbeleuchtung: Dirk Hilbert
  • Schnitt: Mathieu Honoré, Florian Metzner
  • Mischung: Jochen Voerste
  • Farbkorrektur: Stefan Gohlke
  • Grafik/Animation: Lara Bischoff
  • Produktionskoordination: Gregor Nehring
  • Herstellungsleitung: Sascha Lienert
  • Produzent/-in: Florian Hartung
  • Redaktion: Thomas Niemietz, Wolfgang Klauser
  • Leitung: Sabine Harder